Radclub Münster e.V.

Radsport aus Leidenschaft

Start in die Rennradsaison 2018

14. April 2018 von Bernhard Franzkowiak

Nach einem unfreundlichen Winter hat der Frühling auch noch lange auf sich warten lassen. Jetzt ist aber endlich die Zeit gekommen, die neue Radsaison auch offiziell zu eröffnen.

Foto: K.-H. Althues

Der Start in die Saison des Radclubs Münster e.V. findet in diesem Jahr am Samstag, den 21. April statt. Wir starten um 14:00 Uhr bei der Firma Drahtesel, Servatiiplatz 7 in Münster.

Nicht nur Clubmitglieder sind zu dieser Ausfahrt in den Frühling herzlich eingeladen. Alle Frauen und Männer, die gerne Rennrad fahren, sind zur Saisoneröffnung willkommen.

Es werden  zwei Touren von ca. 45 bzw. 60 km Länge angeboten, die von Teamleitern des Clubs geführt werden. Die kurze Strecke wird mit durchschnittlich 25 km/h gefahren, damit auch Einsteiger an der Ausfahrt teilnehmen können. Schneller geht es auf der etwa 60 km langen Strecke zu, hier wird das Durchschnittstempo bei etwa 28 km/h liegen. Das Ziel der beiden Touren ist das Eiscafé Misurina am Marktplatz in Wolbeck. Dort kann bei einem gemeinsamen Eis essen bzw. Kaffee trinken und einer netten Unterhaltung oder radsportlichen Fachsimpelei der Nachmittag ausklingen.

Die Teilnehmer/innen fahren gemeinsam los und erreichen wieder gemeinsam das Ziel. Ein verkehrssicheres Rennrad ist Voraussetzung für eine Teilnahme. Während der Tour wird die Straßenverkehrsordnung beachtet und es besteht Helmpflicht.

Der Radclub Münster e.V. ist ein Breitensportverein.  Wer einmal erfahren möchte, dass das Rennradfahren in einer Gruppe mehr Spaß macht als allein eine einsame Trainingsrunde zu drehen, den lädt der Radclub ein, einmal mittwochs um 18.15 Uhr sowie sonntags um 10.00 Uhr an den geführten Trainingsfahrten in den Gruppen „Basis“, „Hobby“ und „Speed“ teilzunehmen.

Mallorca – das Wertgeschätzte kam doch noch zum Einsatz…

14. April 2018 von Karl-Heinz Althues

von unserem Clubmitglied Johannes Recker:

Skeptisch blicken Wolfgang und Markus wg. der Wetterprognose, Foto: Radclub Münster

Am Freitag, dem letzten Tag auf Mallorca 2018, kam auch das wertgeschätzte Steckschutzblech zu seinem Einsatz, es wurde feuchte Witterung vorhergesagt.

DIANA Guide Heinz hatte deshalb eine machbare Runde über Santa Margalida, Maria de la Salut und zurück durch das kleine Örtchen Muro mit seinen vielen typischen Gassen erarbeitet. Eine Route von gut 50 Kilometern. Nach einigen, noch angenehmen relativ trockenen gefahrenen Abschnitten, wurde es dann sehr feucht. In Anbetracht der stattlichen Anzahl reifenflickender Rennradfahrer an den Straßenrändern, waren wir mit unserem offensichtlich robusten Reifenmaterial sehr gut ausgestattet. Ohne Panne und ohne Pause kehrte unsere Gruppe wohlbehalten zurück zum Ausgangspunkt.

Zufriedene Gesichter sagen alles: Wir werden sicherlich auch 2019 die wunderschöne Baleareninsel Mallorca ansteuern und freuen uns jetzt schon auf die nächsten Radtouren über die Caminos der Insel.

Mallorca – Puig de Randa bietet eine famose Aussicht

13. April 2018 von Karl-Heinz Althues

Grandiose Aussicht vom Puig de Randa, Foto RC Münster

Am 6. Tag startete die Gruppe mit Guide Heinz ihren Ausritt in Richtung Llucmajor und Randa. 11 Fahrer traten die Tour an, davon 7 Mitstreiter vom RC Münster. Bei etwas bewölktem Himmel ging es um 10:00 Uhr los in Richtung Sa Pobla und Santa Eugenia. Nach ca. 25 km konnten wir bei aufgeklartem Himmel schon unser Ziel in der Ferne sehen… die Kugel von Randa, die auf dem 542 Meter hohen Gipfel thront. Über sehr schöne Gartenwege fuhren wir in einige faszinierende Orte ein, deren Anblicke in einem Reiseprospekt nicht schöner festgehalten werden könnten… wie im Bilderbuch. Nach fast 50 km tankten wir in der Sonne von Llucmajor mit dem obligatorischen Gedeck „Café con Leche mit Mandelkuchen“ nochmal unsere Kraftreserven auf. Aber mallorquinische Cafés sind auch auf Sonderwünsche vorbereitet. Für unseren wieder genesenen Johannes gab es auf Wunsch einen heilbringenden Kräutertee.

Obligatorisches Treffen nach einer Tour, Foto: RC Münster

Gut gestärkt brachen die 11 Gefährten auf, um die Mission Randa zu erfüllen. Heinz dachte sich dabei die ganz besondere Variante aus und führte uns zum „Erik Zabel Einstieg“. Bei km 57,5 war es soweit. Wagemutig schraubten wir uns die ersten 2 km bei bis zu 12% Steigung bis zur Mitte des Anstiegs hoch. Das geschafft, waren die weiteren 3,5 km mit durchschnittlich 6% Steigung die Kür der Bergetappe. Glücklich kamen alle am Gipfel an. Hier gab es zur Entschädigung einen tollen Panoramablick über die Insel und einige Erinnerungsfotos. Nach einer temporeichen Abfahrt und einigen sonnigen Gartenwegen über Montuiri und Sineu ließ Heinz ca. 10km vor Muro der Gruppe freien Lauf. Auf dem Weg lag eine wellige Radautobahn, die mit etwas Rückenwind für einen Geschwindigkeitsrausch sorgte.

Und so fuhren 11 begeisterte Fahrer um 16:00 Uhr nach ca. 115 km, 1.000 hm und einem Schnitt von 24,2 km/h mit einem breiten Lächeln wieder in der Bike Garage des Hotels ein. Fazit: Es wurden wieder ca. 800 km und 7.000 hm auf einer wunderschönen Tour für den RC hereingeradelt.

Mallorca – windiger Ruhetag

12. April 2018 von Karl-Heinz Althues

von unserem Cubmitglied Steffi Djalek:

„Recovery-Gruppe“, v.l.n.r.: Wolfgang, Philippe, Martin, Steffi, Markus, Franz und Uli, Foto: RC Münster

Mittwochs ist bei Diana Sport üblicherweise Ruhetag und es werden keine organisierten gemeinsamen Ausfahrten angeboten. Die RC‘ler verbrachten diesen Tag daher völlig unterschiedlich: Ob beim Shopping in Palma, Sightseeing in Alcúdia oder mit einer Recovery-Radtour – hier war für jeden etwas dabei.

Die „Gruppe vom schnellen Franz“ – Markus, Wolle, Uli, Martin, Steffi, Philippe, heute ohne Franz, dafür mit Dirk – versuchte bei kräftigem Gegen-/Seitenwind locker über Petra nach Felanitx zu kurbeln. Dort wurde auf dem Marktplatz der fast schon obligatorische Café con leche genossen. Aufgrund der heftigen Böen wurde der zunächst anvisierte Anstieg nach San Salvador wieder verworfen und direkt mit dem Wind im Rücken wieder nach Playa del Muro zurückgerollt. Nicht ohne eine kleine frische Dusche von oben, teils auch mit einigen Hagelkörnern aus einer dunklen Wolke, die uns kurz vor dem Ziel doch noch eingeholt hatte. Schließlich standen weitere 96 Kilometer mit rund 600 welligen Höhenmetern in der diesjährigen Mallorca-Sammlung zu Buche.

Da heute die Lenker immer gut festgehalten werden mussten, hier ein Bild aus der gestrigen Tour mit Franz u.a. über das Cap Formentor.